StreetPredatorSelfdefense


Finstere Gestalten tummeln sich auf den Straßen, Einbrecherbanden ziehen durch unser Land und allgemein herrscht eine gewisse Nervosität in der Bevölkerung. Diese ist, nach unserer Meinung berechtigt, zumal auch die Gewaltschwelle stetig ansteigt und die Polizei 1. nicht überall sein kann und 2. meist erst aktiv werden darf/kann wenn das sprichwörtliche Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Nun ist uns natürlich klar, dass gerade die Vorfälle der Silvesternacht 2015/2016 einen wahren Boom an Selbstverteidigungskursen ausgelöst haben und gerade Frauen stürmen mit einer gewissen Sorge um die eigene Sicherheit eben jene Kurse, während gleichzeitig die Anträge für die sogenannten kleinen Waffenscheine ebenfalls explosionsartig in die Höhe schießen. Doch muss man auch erst einmal mit einer Waffe umgehen können bzw. selbige gerade zur Hand haben wenn es dann einmal im Leben ernst wird und außerdem sind längst nicht nur Frauen Opfer von Gewalt. Das Selbstverständnis vieler Männer "ich kann mich schon wehren wenn es darauf ankommt" ist längst überholt. Die Angreifer selbst sind immer besser ausgebildet und gehen mit einer völlig neuen Aggressivität auf ihre Opfer los. Als "normaler Mensch" ist man da schnell überfordert, zumal selbst erfahrene Kampfsportler an ihre Grenzen geraten, wenn sie von mehreren Angreifern oder einfach nur extrem gewaltbereiten Menschen attackiert werden. 

 

Wir haben nun relativ lange überlegt ob wir überhaupt aktiv werden sollen im Themenbereich "Selbstverteidigung". Da wir aber ständig in unseren jeweiligen Schulen mit entsprechenden Anfragen konfrontiert werden, erschien es uns sinnvoll unser gesammeltes Wissen zusammen zu bringen, um ein realistisches Selbstverteidigungssystem zu erschaffen. Und dies ist genau der Punkt: "Keep it real" ist der wichtigste Punkt in der Kampfkunst und besonders im Bereich Selbstverteidigung. Viele Schulen lehren Selbstverteidigung immer noch so, wie man es vor 30 Jahren gemacht hat. Doch eine friedliche Studentin wird einen doppelt so schweren Vergewaltiger meist ebensowenig mit einem traditionellen Hebel abwehren können, wie der Büromensch in der S-Bahn eine Massenschlägerei alleine durch pure Präsenz und ein paar Haltegriffe verhindern kann. Selbstverteidigung ist heute ein gefährliches Geschäft, denn man steht einerseits mit einem Fuß im Gefängnis wenn man tut was man manchmal zum müsste und man den blumigen Parolen unserer Politiker folgt (Zivilcourage zeigen) während man andererseits vielleicht durch die steigende Brutalität entstellt im Krankenhaus aufwacht oder eben auch gar nicht mehr aufwacht. 

 

Nun kann man den Schulen die immer noch dysfunktionale Techniken zeigen aber großteils gar keine Vorwürfe machen, denn 1. wissen es die Lehrer oft nicht besser und 2. wollen die Teilnehmer die Wahrheit auch meist gar nicht hören. Nach unserer Erfahrung verkaufen sich "10 Befreiungstechniken aus Umklammerungen, eine Portion Selbstzufriedenheit und eine schöne Urkunde" einfach besser bei den Teilnehmern, wie die Konfrontation mit der hässlichen Realität der Gewalt. Doch leider befinden wir uns in einer Zeit, die immer schneller und immer unkontrollierter Gefahren mit sich bringt.

 

Wir für unseren Teil wissen sehr genau, dass wir, als Lehrer der Kriegskunst eine Verantwortung haben und zwar die Verantwortung unseren Schülern die Wahrheit zu zeigen statt ihnen eine trügerische Selbstsicherheit mit auf den Weg zu geben. Ein Gefühl, für welches sie im Ernstfall unter Umständen bitter mit Gesundheit oder sogar ihrem Leben bezahlen würden. Deshalb kann jeder Teilnehmer an StreetPredatorSelfdefense Kursen oder Seminaren sicher sein, dass er die ungeschminkte, reale Wahrheit über Gefahr, Gewalt und deren Vermeidung erfährt. Opfer bleiben immer Opfer, erst wenn man aus Opfern Gegner macht, wendet sich das Blatt und deshalb bauen wir Selbstverteidigung auf folgenden Säulen auf: 

  • Aufmerksamkeit und Vermeidung im Vorfeld
  • Selbstsicherheit bei realer Gefahreneinschätzung
  • Einfache Regeln und Prinzipien des Kampfes
  • Gewalt und Aggression verstehen und damit umgehen
  • Ersterfahrungen durch realitätsnahe Rollenspiele

Wenn Sie sich als Institution für realistische Selbstverteidigung für ihre Mitarbeiter interessieren melden Sie sich bitte per E-Mail bei uns. 

Wenn Sie sich in Ihrer Kampfsportschule für einen StreetPredatorSelfdefense Kurs interessieren, melden Sie sich bitte ebenfalls per E-Mail bei uns. 

Interessierte Einzelpersonen melden sich bitte bei der nächsten EWS Schule in ihrer Nähe.